In einer Ausbildung läuft nicht immer alles rund. Es gibt natürlich hin und wieder Probleme. Und es kann auch mal gravierende Probleme geben. Es wird nun höchste Zeit für ein Kritik-Gespräch. Schließlich kann man unter 4 Augen jede Menge erreichen – möglicherweise viel mehr als mit einer Abmahnung. Allerdings will Gesprächsführung gelernt sein.

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Auszubildende, die unterfordert sind, dürften früher oder später frustriert sein. Sie haben nicht das Gefühl, einen adäquaten „Job“ zu machen und oftmals ist ihr Alltag durch Langeweile geprägt. Das muss nicht sein. Ausbilder sollten dafür sorgen, dass das Potenzial der Auszubildenden genutzt wird und auch die Azubis selbst sollten ihrem Betrieb einfach mal mitteilen, wie es um sie steht.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Eltern berechtigt sind, für ihre in Ausbildung befindlichen Kinder Kindergeld zu beziehen, hat sich seit Beginn des Jahres deutlich verbessert. Schließlich ist die Jahres-Verdienstgrenze von 8.004€ zum 1.1.2012 entfallen. Nunmehr haben alle Eltern von Auszubildenden Anspruch auf Kindergeld, wenn der Nachwuchs noch nicht älter als 25 Jahr ist.

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Wie ernst nimmt es eigentlich die Generation Facebook mit dem Datenschutz? Die Frage ist tatsächlich ernst gemeint. Sieht der Azubi auf dem Schreibtisch seines Ausbilders dessen Gehaltsabrechnung liegen und kann auch noch alles erkennen, was tut er damit? In der Tat ist die Gefahr sehr groß, dass die wichtigsten Zahlen in den nächsten Sekunden bei Facebook auftauchen. Schließlich hat das Leben des Auszubildenden bisher auch so funktioniert.

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Manche Azubis besuchen eine Berufsschule, die in unmittelbarer Nähe liegt. Manche haben Glück und sie liegt von ihrem Wohnort aus sogar näher als der Ausbildungsbetrieb. Auf der anderen Seite gibt es aber auch solche, die einen sehr ungewöhnlichen Beruf erlernen und die nächst mögliche zuständige, staatliche Schule liegt verhältnismäßig weit weg. Oftmals steht dann der Azubi beim Betrieb auf der Matte, um die Fahrtkosten ersetzt zu bekommen.

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Auszubildende verdienen kein Vermögen – das ist bekannt. Deshalb kommt das Thema Nebenjob immer mal wieder auf. Das bedeutet aber nicht, dass der Azubi seinen Ausbildungsbetrieb um Erlaubnis fragen muss. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Der Auszubildende muss den Betrieb lediglich informieren. Der Betrieb darf keinesfalls „Nein“ sagen.

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Auch aus Sicht des Betriebes ist es gar nicht so einfach, ein Vorstellungsgespräch erfolgreich zu führen. Personalverantwortliche haben nur kurz Zeit, möglichst viel über den potenziellen Auszubildenden zu erfahren. Daher sollten sie ein paar Regeln beachten, wie dem Bewerber möglicherweise mehr entlockt werden kann.

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Auszubildende, die immer gute Leistungen erbringen, sind für Betriebe natürlich ein Glücksfall. Allerdings sind sie nicht die Regel. Für Ausbilder werden gerade diejenigen zur besonderen Herausforderung, die auch (gravierende) Schwächen haben. In solchen Fällen ist natürlich Kämpfen statt aufgeben angesagt. Wenn Azubis und Ausbilder an einem Strang ziehen, ist vieles machbar.

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Auszubildende haben das Recht, monatlich eine Ausbildungsvergütung zu bekommen. Vereinbarungen im Ausbildungsvertrag, die das ausschließen, sind nichtig. „Ich würde dich zwar gerne ausbilden, kann aber leider nichts zahlen“, geht also nicht. Auch die Höhe der Vergütung ist keineswegs dem Verhandlungsgeschick von Betrieb und Azubi ausgesetzt. Sie muss nach dem Berufsbildungsgesetz immer angemessen sein und mindestens einmal im Jahr steigen. Weiterlesen →

Nur Azubis, die sich etwas Gravierendes „geleistet“ haben, können nach der Probezeit noch gekündigt werden. Eine fristgerechte Kündigung kommt im Rahmen der Ausbildung ohnehin nicht in Frage. Und auch „betriebsbedingte Gründe“ können nicht geltend gemacht werden. Was bleibt, ist die fristlose Kündigung aus wichtigem Grund.

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