Trotz Wirtschaftskrise brennt das Thema „Gewinnung von guten Auszubildenden“ den Unternehmen unter den Nägeln. Hat sich im „klassischen Recruitment“ die elektronische Bewerbung bereits durchgesetzt, ist der Anteil elektronischer Bewerbungen bei der Gewinnung von Auszubildenden noch eher gering. Um die Ursache für diese Lücke zu untersuchen, führt der U-Form-Verlag zusammen mit der Hochschule Heilbronn die Online-Studie „Bewerberauswahl Erstausbildung 2010“ durch. Frau Professor Eisele befragt darin Unternehmen nach dem Umgang mit Ihren Azubi-Bewerbern. Unter www.personalstudie.de kann die Studie in nur 10 Minuten online durchgeführt werden. Alle Teilnehmer der Studie bekommen die Ergebnisse nach Abschluss der Studie auf Wunsch zugemailt.

Jammern gilt nicht, jetzt ist Handeln angesagt, um im Wettbewerb um die besten Köpfe nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Herausforderung besteht darin, mit Hilfe der richtigen Kriterien geeignete Menschen zu identifizieren und mit zielgruppengerechten Maßnahmen für das jeweilige Unternehmen zu begeistern.

Nach den Untersuchungen der STRIMacademy sind die bisher eingesetzten Kriterien häufig zu notenlastig. Cut-off-Kriterien werden zu häufig zu Gunsten der Erfüllungsquote „aufgeweicht“ und Employer Branding Maßnahmen zu wenig oder gleich nach dem Gießkannenprinzip eingesetzt. E-Recruiting-Verfahren werden ebenfalls nicht konsequent genutzt. Im Rahmen dieses Blogs werden die Ergebnisse des Konvois 2009 zusammengefasst und liefern Basis für einen Vergleich zu den eigenen Maßnahmen in der Ansprache und Rekrutierung von Auszubildenden. Aber denken Sie daran, das Benchmarking lediglich Hinweise liefern sollte. Dann wie heisst es so schön “Wer der Herde folgt sieht nur … Hinterteile”.:) In diesem Sinne viele gute Anregungen aus diesem Blog und den Mut die Trampelpfade zu verlassen.

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Fällt ein Auszubildender immer wieder negativ auf, dann ist es dringend notwendig, mit ihm ein Gespräch zu führen. Wichtig dabei: nicht zwischen Tür und Angel, sondern in angenehmer und ungestörter Atmosphäre. Ausbilder sollten sich auf diesen wichtigen Termin gewissenhaft vorbereiten und genau überlegen, was sie vortragen. Tipp: Vielleicht bei aller Kritik auch ein wenig Lob einfließen lassen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Auszubildende das Selbstvertrauen verliert; oder dass er die Bewertung für nicht gerechtfertigt hält.

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Wenn ein Auszubildender am Firmenrechner privat im Internet surft, dann ist das nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen ein Grund für eine fristlose Kündigung. Beispielsweise wenn er gegen ein ausdrückliches Verbot verstößt und keine Zweifel bestehen, dass er dies ganz bewusst getan hat. Dann ist das Vertrauensverhältnis wohl dahin und ein Arbeitsgericht wird möglicherweise zu dem Schluss kommen, dass eine Weiterbeschäftigung für den Betrieb nicht mehr zumutbar ist.

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Das Berufsbildungsgesetz (BBIG) schreibt jedem Ausbildungsbetrieb vor, eine „angemessene“ Vergütung an seine Auszubildenden zu zahlen. Was das nun genau bedeutet, ist für tarifgebundene Unternehmen eindeutig: Sie müssen die Vergütung zahlen, die Ihnen der Tarifvertrag vorgibt.

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Gibt es Streit zwischen Ausbildungsbetrieb und Azubi, dann wird dieser nicht zwangsläufig intern gelöst. Manchmal fühlt sich eine Seite so ungerecht benachteiligt, dass man die Gegenseite am liebsten verklagen würde. Aber Vorsicht: Der Gang vor das Arbeitsgericht ist in den meisten Fällen der falsche Weg. Denn zunächst einmal muss der Schlichtungsausschuss bemüht werden.

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Kommunikation der Arbeitgebermarke

Insbesondere die Kommunikation einer Arbeitgebermarke mit ihren Nutzenelementen, spielt bei der Rekrutierung geeigneter Azubis eine wichtige Rolle. Aufgrund der Bedeutung des Internets als Informationsmedium für die Schüler, empfiehlt es sich dieses gezielt zu nutzen. Als Massenkommunikationsinstrument ist es dazu geeignet, eine Vielzahl junger Menschen zu erreichen sowie schnell und aktuell Informationen zu übermitteln und auszutauschen.

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Internet als wichtigstes Informationsmedium

Hier ist laut der Studie das Internet als wichtigstes Informationsmedium über Arbeitgeber und die Ausbildung unangefochten. Allerdings spielen auch Freunde und Familie eine besonders wichtige Rolle und werden an zweiter Stelle für Informationen zur Berufswahl genannt. Aber auch klassische Wege über das BIZ und die Schule stellen für Schüler gute Informationsquellen dar. Zeitungen und Zeitschriften sind dagegen weniger interessant.

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Konkurrenzkampf um qualifizierte Auszubildende

Mehrere Einflüsse werden zukünftig dazu führen, dass sich der Konkurrenzkampf um qualifizierte Auszubildende immer mehr verstärken wird. Schuld daran sind zum einen der soziodemographische Wandel und zum anderen der Wandel zur Wissensgesellschaft, der eine immer bessere Qualifikation der jungen Menschen erfordert. Das Ergebnis ist, dass es zukünftig immer schwieriger werden wird geeignete Auszubildende zu finden.

Wie können Unternehmen also potenzielle Azubis auf sich aufmerksam machen und sie anziehen? Hierbei sind besonders die Fragen, welche Anforderungen jungen Menschen an einen Arbeitgeber stellen und welche Wege sie nutzen, um sich über einen Arbeitgeber zu informieren, wichtig. Genau diese Fragen beschäftigten mich in meiner Diplomarbeit.

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Experte_Martin-GlaniaDie Kündigung eines Azubis ist – aus gutem Grund – nicht so ganz einfach. Der Gesetzgeber schützt Ausbildungsverhältnisse nämlich in besonderem Maße. Nach der Probezeit kommt nur noch eine Kündigung aus wichtigem Grund in Frage. Da muss sich der Azubi schon ordentlich was „geleistet“ haben, z. B Gewalt angewendet oder jemanden massiv rassistisch beleidigt.

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