Autor

Du brauchst Hilfe bei der Erstellung einer ordentlichen Bewerbungsmappe? Der kostenlose BewerbungsMaster Azubi 2009 hilft Dir bei der Erstellung deiner Bewerbung.

Vom Deckblatt über den Lebenslauf bis hin zum korrekten Anschreiben sind alle notwendigen Vordrucke und Formulare enthalten. Die erstellte Bewerbung lässt sich ebenfalls per E-Mail versenden. Das Programm richtet sich speziell an junge Leute, die sich um eine Ausbildung oder einen Praktikumsplatz bewerben möchten.

Download bei ComputerBild

Die Verdienst-Lücke im Ost-West Vergleich wird kleiner: Azubi-Gehälter im Osten Deutschlands sind stärker getsiegen als die Bezüge der Westkollegen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat berechnet, dass Azubis in 2008 im Osten Deutschlands durchschnittlich 567 Euro im Monat verdient haben, während ihre Kollegen im Westen im Schnitt mit 657 Euro entlohnt wurden.

In einigen Ausbildungsberufen ist das Lohngefälle so gut wie nicht mehr vorhanden: Kaufleute für Versicherungen und Finanzen zum Beispiel erhalten in Ost wie West nahezu das gleiche Gehalt. Angehende Sozialversicherungsfachangestellte und Vermessungstechniker verdienen in den neuen Ländern sogar mehr als im Westen.

In anderen Ausbildungsberufen holen die Lehrlinge im Osten mächtig auf: Bankkaufleute, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk sowie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik verdienten 2008 zwischen 10 und fast 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Künftig wird es in den neuen Bundesländern flächendeckend weniger Kandidaten als Lehrstellen geben. Während einige Berufsfelder jedoch massive Nachwuchsprobleme bekommen, wird in anderen nach wie vor die Zahl der Bewerber größer sein als die der offenen Stellen – das gilt auch für Westdeutschland.

Der Ausbildungsmarkt muss darauf regieren und für verschiedene Berufe differenzierte Vergütungen anbieten. Dabei sind jedoch ökonomische Gesetzmäßigkeiten zu beachten: Auf der einen Seite steigern hohe Azubi-Gehälter die Attraktivität der entsprechenden Lehrstellen; auf der anderen Seite stellen sie Ausgaben dar, die nicht jeder Betrieb locker verkraften kann.

Weiter Informationen zur Untersuchung beim IW

Nach der Diskussion um die Recherche der Firmen im Internet zu Azubi-Bewerbern und die Studie der Bundesregierung wollen wir heute auf die wichtigsten Fragen eingehen und Dir zeigen, wie du Vorteile daraus ziehen kannst:

1. Welche meiner azubister Daten sehen andere?

Mit den Einstellungen in deiner Privatsphäre entscheidest du, wer welche Daten von Dir sehen darf. Bitte gehe diese Einstellungen sorgfältig durch. Du alleine entscheidest wer deine Daten sehen darf und wer nicht! Mach deine sehr persönlichen Kontakte zu “Freunden” und teile sehr private Informationen nur mit deinen Freunden.

2. Wird die Mitgliedschaft in einem Netzwerk automatisch negativ bewertet?

Nein! Es gibt sogar Aspekte, die positiv bewertet werden, wie z.B. soziales Engagement oder ehrenamtliche Tätigkeiten. Nicht so toll kommen Partybilder an, die dich in exessiven Posen zeigen. Zudem sollte man natürlich keine negativen, nörglerischen oder lustlosen Kommentare zu seiner Ausbildung abgeben. Welcher Arbeitgeber möchte schon gerne unmotivierte Auszubildende beschäftigen? Natürlich soll das nicht heissen, dass ihr Kritik nicht äußern dürft, ihr solltet jedoch darauf achten nicht lustlos, faul oder demotiviert zu wirken.

3. Sind auf azubister auch Vetreter von Unternehmen?

Ja, sehr viele, denn wir wollen den Austausch zwischen Schülern, Azubis und ihren Betrieben ermöglichen. Durch den Austausch sollen Schulabgänger einen Einblick in die Ausbildung und haben damit eine Entscheidung für eine Ausbildung und ihren favorisierten Ausbildungsbetrieb treffen. Ausbildungsbetrieben bieten wir die Möglichkeit sich direkt mit ihrer Zielgruppe im Internet zu vernetzen.

4. Welche Auswirkung hat eine Mitgliedschaft bei azubister bei meiner Bewerbung?

Eine positive. Durch die Mitgliedschaft dokumentierst du, dass du dich aktiv mit deiner Berufswahl, deiner Ausbildung und deiner beruflichen Zukunft auseinandersetzt. Natürlich bist du immer noch selbst verantwortlich für die Inhalte die du hier einstellst. Also nutze die dir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die dir azubister bietet: Pflege Kontakt mit Leuten, die dich in Ausbildung und Berufswahl unterstützen. Mit deinem Profil gilt es nicht möglichst “cool” zu wirken, sondern anderen Mitgliedern und Unternehmen einen persönlichen Eindruck von dir zu vermitteln. Der Bereich Ausbildung bietet Dir Informationen zu Ausbildungen und offene Lehrstellen. Wenn du Fragen zu einer Ausbildung hast, stelle diese im Forum oder kontaktiere andere Mitglieder persönlich. Im Bereich Betriebe stellen sich Ausbildungsbetriebe vor. Werde einfach Fan deines Lieblings-Unternehmens, so bist du über Neuigkeiten im Unternehmen und offene Lehrstellen bestens informiert.

5. Netzwerke als Karriere-Stolperstein? Das muss nicht sein!

6. Ist das nicht alles ein wenig übertrieben?

Ja und Nein. Ja, weil vielen Personalern einfach die Zeit fehlt wirklich ausführlich nach Bewerbern zu googeln (siehe dazu auch die den Artikel Der Mythos vom durchleuchteten Bewerber). Nein, weil man einfach etwas bewusst mit seinen Daten umgehen sollte. Auf die richtige Mischung kommt es also an, dann kann das Internet auch das Sprungbrett in die Ausbildung sein.

Wenn du weitere Fragen hast oder unsicher bist, dann kontaktiere uns einfach. Viel Spaß und gute Kontakte auf azubister.

Mit näher rückendem Schulabschluss stellt sich die Frage nach der richtigen Ausbildung. Welcher Beruf am besten zu Dir und deinen Talenten passt kannst du im Perspektiven-Test der Allianz herausfinden.

Der Perspektiven-Test für Schüler:

- zeigt Dir wo deine persönlichen Talente und Stärken liegen
- zeigt welche berufliche perspektive besonders zu Dir passt
- basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen
- ist bei der Webseite der Allianz kostenfrei für Dich

Test kostenfrei starten

Deutsche Arbeitgeber recherchieren bei der Bewerberauswahl verstärkt im Internet.

Eine Studie der Bundesregierung hat ergeben, dass mittlerweile 28% der deutschen Unternehmen Informationen in Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook einholen um sich über den Bewerber zu informieren. Dabei hat fast die Hälfte aller Unternehmen angegeben, dass sie auch bei Azubi-Einstellungen schauen, wie der Bewerber im Internet auftritt.

Fast überwiegend negativ bewerten Unternehmen dabei Partybilder. Dagegen bewerten es aber immerhin 62 Prozent als positiv, wenn Bewerber im Internet über Hobbies oder ihr soziales Engagement berichten.

Sind Netzwerke schädlich bei der Suche nach einer Ausbildung? Das kommt drauf an wie du dich darstellst: azubister ist auch ein Kontaktnetzwerk. Die Kontakte, die du hier knüpfst sollen Dir jedoch dabei helfen, dich vor und während deiner Ausbildung besser zu orientieren und zu informieren. Auf azubister gehen Unternehmen sogar noch weiter: Sie nutzen das Netzwerk für ihr Ausbildungsmarketing im Internet. Freigeschaltete Azubis können für ihr Unternehmen Inhalte einstellen und Beiträge verfassen, um Schülern einen Einblick in ihre Ausbildung zu geben. Wer sich auf azubister aktiv mit dem Thema Ausbildung auseinandersetzt, der dürfte bei seiner Bewerbung sogar besser wegkommen als Leute, die sich nur in Netzwerken tummeln, die ausschließlich der Freizeitgestaltung dienen. Denn mit azubister zeigst du, dass du dich aktiv mit dem Thema Ausbildung und deiner Zukunft auseinandersetzt.

Auch Fotos gehören zu deiner Darstellung: Auf azubister gibt es zahlreiche Beispiele wie Azubis und Schüler ihren Arbeits- oder Schulalltag dokumentieren, über Schulungen berichten oder sich Tipps zu ihren Bewerbungsfotos holen.

Unser Tipp: Kontakte zu pfelgen und zu knüpfen ist eine wertvolle Bereicherung. Sei einfach ein wenig vorsichtig mit deinen privaten Angaben. Auf jeden Fall solltest du in allen Netzwerken darauf achten, dass du gute Einstellungen hast, um deine Privatsphäre zu schützen.

Weitere Informationen zu der Studie findest du z.B. bei der Tagesschau.

Gerade in Zeiten der Krise ist die Lernpartnerschaft in Unternehmen auf dem Vormarsch. Verstand man früher unter dem Begriff Lernpartnerschaft lediglich einen Austausch zwischen Schulen und Unternehmen – Mitarbeiter stellten vor der Klasse Ihr Unternehmen vor, im Gegenzug bekamen interessierte Schüler die Möglichkeit im Bereich dieses Mitarbeiters ein Praktikum zu absolvieren um sich gegebenenfalls für eine Ausbildung zu empfehlen- ist dieser Ausdruck heute im Wandel begriffen. Mittlerweile wird unter Lernpartnerschaft vielmehr der gegenseitige Austausch von älteren und jüngeren Mitarbeitern eines Unternehmens verstanden.

Gegenwärtig ist absehbar, dass ein großer Teil der altgedienten Belegschaft in den nächsten Jahren das Ruhestandsalter erreichen und damit aus dem Betrieb ausscheiden. Hier gilt es jetzt innerbetriebliche Kommunikationsmöglichkeiten zu schaffen um das wertvolle Wissen dieser Mitarbeiter in die nächste Generation zu holen. Eine Lernpartnerschaft ist geeignet vorhandenes Know-How aber auch über Jahrzehnte angeeignete Soft Skills an junge Mitarbeiter weiterzugeben. So wurde vor kurzem von der “Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INGA), einem Zusammenschluss von Bund, Ländern und Gewerkschaften, eine Handlungsanweisung entwickelt um derartige Lernpartnerschaften zu institutionalisieren. Im Fokus stehen dabei die Themenfelder Gesundheit, Qualifizierung und Weiterbildung, Führung, Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung. Jedes am Programm teilnehmende Unternehmen bringt zwei Arbeitnehmergenerationen zusammen, die über einen bestimmten Zeitraum an einen bestimmten Projekt als „Tandem“ arbeiten. Durch die konkrete Praxisorientierung kann soziales, organisatorisches, methodisches und schließlich auch fachliches Wissen effizienter und zielgerichteter weitergegeben werden. Dabei bekommen die Teilnehmer genügend Zeit und Unterstützung um Ihre Lernerfolge zu dokumentieren und praktisch umzusetzen. Von diesem innovativen Konzept des Wissenstransfers profitieren alle drei Teilnehmer. Ältere Arbeitnehmer erkennen durch die verantwortungsvolle Aufgabe des Wissenstransfers an Jüngere, bestätigt ihr jahrelanges berufliches Engagement und stärkt die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen. Jüngere Arbeitnehmer lernen das tägliche Praxisgeschäft kennen und kommen schneller im Unternehmen an, indem sie detaillierten Einblick in die betrieblichen und externen Netzwerken erhalten. Und schließlich profitiert das Unternehmen selbst durch einen Zuwachs von Kompetenzen indem das oft nicht explizierbare Wissen wird neu verflüssigt und auf die herrschenden betrieblichen Belange zugeschnitten wird.

Weiterführende Informationen zu Lernpartnerschaften, Ausbildung, Umschulung, Traineeships, Volontariaten, Praktika und Beruf lassen sich im Karriere Ratgeber des Verbrachermagazins Dir-Info nachlesen.

Wurde über ihr Engagement in der Ausbildung in der lokalen Presse berichtet? Veröffentlichen Sie Meldungen von fremden Seiten in ihrem Unternehmensprofil auf azubister.

1. Besuchen Sie ihr Profil, auf dem Tab “Unternehmen”, scrollen Sie zm 3. Abschnitt “Nachrichten”. Wählen Sie das blaue “Admin” Icon rechts in der Ecke.

2. Aktivieren Sie das grüne Pluszeichen und tragen Sie die URL der Seite ein, auf der ihre Nachricht veröffentlicht wurde und “Melden” Sie die Nachricht.

3. Die Inhalte der Zielseite werden automatisch gezogen, editieren Sie Überschrift, Einleitungstext und wählen Sie das Bild aus.

Schließen Sie die Aktion mit dem Button “Melden” ab und teilen Sie interessante Neuigkeiten über ihr Unternehmen mit ihrer Zielgruppe auf azubister.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat in einer aktuellen Untersuchung die Qualität der Berufsausbildung in Deutschland aus Sicht der Auszubildenden unter die Lupe genommen.

Für die Untersuchung wurden über 6.000 Azubis aus über 15 Ausbildungsberufen befragt. Im Interview mit azubister erklärt einer der Ausbildungs-Forscher Andreas Krewerth, welche Aufgaben das BIBB hat, was die Ergebnisse der Untersuchung sind und wie die Ausbildung künftig weiter verbessert werden soll.

Frage 1: Was genau ist Aufgabe des BIBB?

Frage 2: Was wurde im Rahmen der Studie untersucht?

Frage 3: Welche Berufsgruppen haben Sie dabei befragt?

Frage 4: Welches sind die 3 wichtigsten Erkenntnisse?

Frage 5: Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Qualität der Ausbildung weiter zu verbessern?

Frage 6: Lässt sich die Qualität der Ausbildung nicht am besten an den Chancen des ausgelernten Azubis am Arbeitsmarkt messen?

Frage 7: Welchen Handlungsbedarf sehen Sie im Zusammenspiel zwischen Schule und Betrieb?

Frage 8: Welche Möglichkeit haben Azubis, die mit der Qualität ihrer Ausbildung nicht zufrieden sind?

>> Übersicht des Interviews

——————
Andreas Krewerth, Ausbildungs-Forscher des BIBB im Interview mit azubister zur Studie „Viel Licht – aber auch Schatten. Qualität dualer Berufsausbildung in Deutschland aus Sicht der Auszubildenden”, BIBB Report 9/2009.

Auch für deine Bewerbung gilt: Übung macht den Meister. Eine gute Möglichkeit das Bewerben zu trainieren bietet das Portal planet-beruf.de mit seinem interaktiven Bewerbungstraining.

Training Schritt für Schritt: Von der Planung bis hin zu Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch wird der gesamte Bewerbungsprozess durchgespielt. Zu den einzelnen Stationen gibt es Übungsaufgaben, Arbeitsblätter und Checklisten.

Interaktive Elemente machen Wissen erfahr- und überprüfbar: Was beim telefonischen Erstkontakt und dem Vorstellungsgespräch (nicht) angesagt ist, das zeigen zum Beispiel Videos und Podcasts.

Zum Bewerbungstraining bei plant-berufe.de

Tipps und Tricks zur Bewerbung in unserer Gruppe “Bewerben aber richtig”

Das Programm “Bewerbungstraining” gehört zur Medienkombination “planet-beruf.de: mein Start in die Ausbildung”. Herausgeber der Medienkombination ist die Bundesagentur für Arbeit. Das “Bewerbungstraining” gibt es auch auf CD-ROM; diese kann für 7,50 Euro zuzüglich Versandkostenpauschale beim Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit angefordert werden (arbeitsagenturnoSpamPlease@dvg-ff.com).

Wer in 2009 eine Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb beginnen möchte hat gute Chancen.

Trotz der Krise fehlt es nicht an Lehrstellen, sondern an Bewerbern. Das zeigen die aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Danach geht die Zahl der Bewerber deutlich stärker zurück als die der gemeldeten Ausbildungsstellen. Ende Juli 2009 waren bei der Bundesagentur 14 Prozent weniger Bewerber registriert als vor einem Jahr – bei einem Rückgang der gemeldeten betrieblichen Stellen um lediglich 5 Prozent.

Dadurch ist die rechnerische Lücke zwischen unbesetzten Ausbildungsstellen und noch unvermittelten Bewerber um 26 Prozent niedriger als im Vorjahr und somit nur noch halb so groß wie zu Boomzeiten im Juli 2007 (damals: 113.000). Damit sind derzeit die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz rechnerisch sogar besser als im Vorjahr.

Bei den Arbeitsagenturen sind Ende Juli 2009 noch rund 100.000 unbesetzte Ausbildungsplätze registriert. So ermuntert DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann alle Jugendlichen, diese Ausbildungschancen zu nutzen und sich auch in diesem Krisenjahr um einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu bewerben. “Wer jetzt mit einer betrieblichen Ausbildung beginnt, hat nach erfolgreichem Abschluss und Ende der Krise beste Chancen auf eine berufliche Karriere.”, so Driftmann.