Ausbildungsmarketing

Auch aus Sicht des Betriebes ist es gar nicht so einfach, ein Vorstellungsgespräch erfolgreich zu führen. Personalverantwortliche haben nur kurz Zeit, möglichst viel über den potenziellen Auszubildenden zu erfahren. Daher sollten sie ein paar Regeln beachten, wie dem Bewerber möglicherweise mehr entlockt werden kann.

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Ab dem Jahr 2012 erhalten die Eltern aller Azubis unter 25 Jahren Kindergeld. Mittlerweile hat das Steuervereinfachungsgesetz bzw. die unumstrittenen Teile der ursprünglichen Fassung Gesetzkraft erlangt. Vor der Sommerpause war die neue Regelung, nach der die Verdienstgrenze von 8.004 Euro entfallen soll, bekanntlich im Bundesrat durchgefallen. Mittlerweile gab es auch ein „Ja“ aus der Länderkammer.

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Seit 5 Jahren müssen Ausbilder ganz besonders auf der Hut sein, keinen Bewerber und keinen Auszubildenden zu benachteiligen. Seit August 2006 gilt nämlich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Es soll vor allem Minderheiten schützen und eine Gleichbehandlung gewährleisten. Aber auch eine geschlechterbedingte Benachteiligung soll durch das AGG verhindert werden.

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Die ersten Tage einer Ausbildung wollen gut vorbereitet sein. Schließlich kommt der neue Azubi mit einer gewissen Erwartungshaltung. Das gilt beispielsweise für seinen Arbeitsplatz. Der sollte vorher eingerichtet werden, um das Signal zu senden: Du wurdest erwartet.

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Manche Auszubildende haben einfach Pech. Sie verdienen einen Tick zu viel und wegen diesem Tick haben ihre Eltern keinen Anspruch mehr auf Kindergeld. Und diese Auswirkungen sind keineswegs zu unterschätzen. Denn das jährliche Kindergeld beträgt mindestens 2.208€. Darauf verzichten zu müssen, tut tatsächlich weh.

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Auch wenn die Bewerberzahlen tendenziell zurückgehen: Der doppelte Abitur-Jahrgang sorgt regional und einmalig für einen gegenteiligen Effekt: Die Klassen 12 und 13 verlassen die Gymnasien und fragen nicht nur an Hochschulen nach Studienplätzen nach. Auch der Ausbildungsmarkt bekommt das im jeweiligen Bundesland zu spüren.

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Wer sich im Jahr 2011 um einen Ausbildungsplatz bewirbt, hat tatsächlich gute Chancen, erfolgreich zu sein. Der Markt ist im Moment nämlich voll auf der Seite der Bewerber: Viele Angebote an Lehrstellen bei abnehmender Konkurrenz unter den Bewerbern.

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Die neue Arbeitnehmer-Freizügigkeit macht es möglich. Potenzielle Arbeitnehmer aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn dürfen in Deutschland tätig werden – und das ohne weitere Genehmigungen. Das gilt im Übrigen auch für die Ausbildung.

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Die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsplätze ist zuletzt im zweistelligen Prozentbereich angestiegen. Das meldet die Bundesagentur für Arbeit. Die Konkurrenz unter den Betrieben ist also groß. Für Bewerber heißt das: Sie sind dem Traum-Ausbildungsplatz näher denn je.

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KeeyvisualDas Internet spielt bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unter Schülerinnen und Schülern zunehmend eine wichtige Rolle, aber viele Unternehmen wissen nicht, wie sie am besten mit den potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten online kommunizieren sollen. Das Problem beginnt aber schon früher: Etliche Arbeitgeber wissen nicht, wo sich die Zielgruppe Schüler im Netz genau aufhält (SchülerVZ oder Facebook?!).

Genauso wichtig wie das Wo ist allerdings das Wie. Wie müssen Informationen zu Ausbildung / Dualem Studium im Netz aufbereitet sein – in Form von Fakten oder interaktiv und multimedial in Form von Videos und Gewinnspielen? Wie steht die junge Generation Präsenzen von Arbeitgebern auf sozialen Netzwerken gegenüber? Welche Rolle spielt hierbei die Authentizität? Und wie können Unternehmen den Bewerbern letzten Endes einen Mehrwert bieten?

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