Kopfnoten in NRW
23. Januar 2008Keine Kommentare
Helle Aufregung bei Schülern, Azubis und Lehrern in NRW, die Kopfnoten sind wieder da. Subjektiv beschweren sich die Jugendlichen, zuviel Arbeit schreien die Lehrer. Als Kind und Schüler bin ich mit den klassischen Kopfnoten groß geworden, die Aufregung heute kann ich nur schwer nachvollziehen. Den Lehrern hat unsere Schulministerin schon die passende Antwort erteilt, dass hier noch trotzige Reaktionen erfolgen (wir geben jedem eine 2) ist mir unerklärlich. Aber das Thema Lehrer lassen wir mal auf Seite, kümmern wir ns um die Schüler und deren Persönlichkeitsrechte.
Natürlich enthält eine Bewertung personeller Skills eine subjektive Komponente, das ist eben keine Textaufgabe zu der es nur eine eindeutige und messbare Lösung geben kann. Nicht nur als potentieller Arbeitgeber muss ich sagen: Ich finde Kopfnoten in der jetzigen Form klasse. Sie geben Aufschluss und Hinweise über die so wichtigen sozialen und emotionalen Kompetenzen eines Bewerbers. Schüler und Azubis, die sich einer solchen Bewertung nicht stellen wollen, unterstelle ich einfach nicht die notwendige Ernsthaftigkeit und Leistungsbereitschaft. Wer nichts zu “verbergen” hat oder mit einer schlechten Bewertung rechnen muss, der muss auch keine Angst davor haben. Oder? Manch ein Azubi würde an der Stelle vielleicht Beifall klatschen, andere mich als Freund entfernen. Was Azubis zu den Kopfnoten sagen, das findet ihr in unserer azubister Gruppe.
