Schlagwort: Ausbilder

Ausbildungsexpertin erklärt wie Unternehmen erfolgreich ausbilden

Gerade beginnen viele Jugendliche mit der Berufsausbildung. Damit verbunden sind eine Menge Hoffnungen. Groß ist der Wunsch nach einer guten Betreuung durch die Ausbilder, einem erfolgreichem Ausbildungsabschluss und einer Übernahme zum Ende der Ausbildungszeit.

Wie aber sollten Ausbildungsbetriebe die Ausbildung gestalten, damit diese ein Erfolg für das Unternehmen und die Auszubildenden wird? Die Ausbildungsexpertin, Trainerin und Beraterin Sabine Bleumortier nennt die wichtigsten Punkte, die ausbildende Unternehmen beachten müssen.

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Experte_Martin-GlaniaNennt ein Ausbilder seinen farbigen Azubi einen „Neger“, dann kann das mit Sicherheit als geschmacklos bezeichnet werden. In einem Fall, der unlängst vor dem Arbeitsgericht zu entscheiden, war, wurde einem Ausbilder nach 37 Jahren Betriebszugehörigkeit deswegen sogar gekündigt. Genau genommen waren seine Worte: „Du bist heute mein Neger“.

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Ausbilder stehen ihren Azubis mit Rat und Tat zur Seite und begeleiten sie während der Ausbildung. In den vergangenen 5 Jahren mussten Ausbilder keine besondere Prüfung mehr absolvieren, das wird sich jedoch mit dem kommenden Ausbildungsjahr ändern.

Mit einer Prüfung ihrer fachlichen und persönlichen Eignung müssen Ausbilder ab August 2009 nachweisen, dass sie die nötigen Voraussetzung für die Ausbildung von Jugendlichen mitbringen. Wie mancher Azubi vielleicht am eigenen Leib erfahren musste, hat die Aussetzung der so genannten Ausbilder-Eignungsverordnung nicht immer die erwünschten Effekten gebracht. Die Stiftung Warentest hat nun Kurse und Fernlehrgänge für Ausbilder zur Absolvierung des Eignungstests unter die Lupe genommen.

Mit seiner neuen Broschüre liefert der DIHK interessierten Unternehmen und Betrieben eine wertvolle Hilfe zu allen Fragestellungen zum Thema Ausbildung und Auszubildende. Weitere Informationen zur Publikation “Ausbilden mit Ackermann und Ungeduld” finden sie in unserem Ausbildungsmagazin.

Wenn Jugendliche schon am Anfang ihrer Ausbildung scheitern, liegt das oft an falschen Erwartungen

«Sie sind häufig nicht wirklich gut informiert, was in dem jeweiligen Beruf auf sie zukommt», sagte Berit Heintz vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Wenn sie sich dann mit anderen Aufgaben beschäftigen müssen, als sie geglaubt haben, geht die Motivation in den Keller. Viele werfen dann nach wenigen Wochen das Handtuch. Rund ein Viertel aller Ausbildungsverhältnisse wird vorzeitig aufgelöst.

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Mit Klassenbuch Online präsentiert Ihnen azubister ein prämiertes Projekt der IHK Mittlerer Niederrhein und der Deutschen Telekom. Das Open Source Projekt wird von Berufsschulen eingesetzt, um den Dialog zwischen Betrieben, Schulen und Azubis zu fördern. Sollten sie Interesse haben Klassenbuch Online an ihrer Berufsschule einzusetzen, schicken sie uns bitte eine E-Mail mit dem Namen ihrer Schule, wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

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Nachdem wir unsgestern mit der Forderung nach einem Grundrecht auf Ausbildung beschäftigt habe, bin ich heute über ein interessantes Interview mit einem Ausbilder bei BMW gestolpert, der mal kurz und knapp darlegt, was Ausbildungsbetriebe eigentlich von ihren (potentiellen) Azubis erwarten. Neben akzeptablen Noten und einem fundieretn Schulwissen stehen vor allem soziale und emotionale Kompetenzen im Vordergrund, die einfach grundlegend notwendig sind, damit ein Betrieb den Bewerber überhaupt ausbilden und fördern kann. Versäumnisse an dieser Stelle können nicht mit einem Grundrecht auf Ausbildung auf dem Rücken der Unternehmen ausgeglichen werden.