Firmen recherchieren im Internet zu Azubi-Bewerbern
21. August 2009Keine Kommentare
Deutsche Arbeitgeber recherchieren bei der Bewerberauswahl verstärkt im Internet.
Eine Studie der Bundesregierung hat ergeben, dass mittlerweile 28% der deutschen Unternehmen Informationen in Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook einholen um sich über den Bewerber zu informieren. Dabei hat fast die Hälfte aller Unternehmen angegeben, dass sie auch bei Azubi-Einstellungen schauen, wie der Bewerber im Internet auftritt.
Fast überwiegend negativ bewerten Unternehmen dabei Partybilder. Dagegen bewerten es aber immerhin 62 Prozent als positiv, wenn Bewerber im Internet über Hobbies oder ihr soziales Engagement berichten.
Sind Netzwerke schädlich bei der Suche nach einer Ausbildung? Das kommt drauf an wie du dich darstellst: azubister ist auch ein Kontaktnetzwerk. Die Kontakte, die du hier knüpfst sollen Dir jedoch dabei helfen, dich vor und während deiner Ausbildung besser zu orientieren und zu informieren. Auf azubister gehen Unternehmen sogar noch weiter: Sie nutzen das Netzwerk für ihr Ausbildungsmarketing im Internet. Freigeschaltete Azubis können für ihr Unternehmen Inhalte einstellen und Beiträge verfassen, um Schülern einen Einblick in ihre Ausbildung zu geben. Wer sich auf azubister aktiv mit dem Thema Ausbildung auseinandersetzt, der dürfte bei seiner Bewerbung sogar besser wegkommen als Leute, die sich nur in Netzwerken tummeln, die ausschließlich der Freizeitgestaltung dienen. Denn mit azubister zeigst du, dass du dich aktiv mit dem Thema Ausbildung und deiner Zukunft auseinandersetzt.
Auch Fotos gehören zu deiner Darstellung: Auf azubister gibt es zahlreiche Beispiele wie Azubis und Schüler ihren Arbeits- oder Schulalltag dokumentieren, über Schulungen berichten oder sich Tipps zu ihren Bewerbungsfotos holen.
Unser Tipp: Kontakte zu pfelgen und zu knüpfen ist eine wertvolle Bereicherung. Sei einfach ein wenig vorsichtig mit deinen privaten Angaben. Auf jeden Fall solltest du in allen Netzwerken darauf achten, dass du gute Einstellungen hast, um deine Privatsphäre zu schützen.
Weitere Informationen zu der Studie findest du z.B. bei der Tagesschau.


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