Schlagwort: Prüfung

Eltern von Auszubildenden unter 25 Jahren haben Anspruch auf Kindergeld, wenn der Azubi im Jahr nicht mehr verdient als 8.004 Euro. Was ist aber, wenn der Azubi durch die Prüfung fällt. Wird das Kindergeld dann sofort gestrichen?

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Wenn ein Azubi erfolgreich zur Abschlussprüfung angemeldet werden soll, dann müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Natürlich muss er – falls eine solche vorgesehen ist – an der Zwischenprüfung teilgenommen haben. Auch der Ausbildungsnachweis wird unter die Lupe genommen und auf Vollständigkeit überprüft. Außerdem muss die Ausbildungszeit tatsächlich absolviert worden sein. Aber kann man davon auch dann sprechen, wenn der Azubi sehr lange Zeit krank war?

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Besteht ein Auszubildender die Abschlussprüfung nicht, dann liegt es in seiner Hand, ob die Ausbildung in seinem Betrieb weitergeht. Er muss dem Ausbildungsverantwortlichen nur mitteilen, ob er weiter beschäftigt sein möchte. Dazu hat er bis zur erstmöglichen Wiederholungsprüfung ein Recht.

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Azubis, die durch die Prüfung fallen, können selbst bestimmen, ob sie die Ausbildung bis zum nächst möglichen Prüfungstermin verlängern. Tun sie das, dann haben sie Anspruch auf mindestens die Vergütung, die ihnen bereits vor der Prüfung gezahlt wurde.

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Heute dreht sich alles um das Thema Lernen für Prüfungen. Immer wieder wurden wir nach Tipps gefragt wieman sich optimal auf eine Prüfung vorbereitet. Also haben wir die Experten von www.ichwillbestehen.de  gebeten, einmal die wichtigsten Tipps zur Vorbereitung auf eine Prüfung zusammenzufassen. So präsentieren wir euch heute die “10 Gebote der Prüfungsvorbereitung”:

1. Die Vorbereitung sollte früh beginnen
2. Die Vorbereitung sollte regelmäßig erfolgen
3. Lernbedingungen
4. Planung und Ziele
5. Stärken – Schwächen
6. Lernstoff aufbereiten
7. Austausch
8. Belohnung
9. Prüfung simulieren
10. In der Prüfung

1. Die Vorbereitung sollte früh beginnen.
Beginne früh mit der Vorbereitung und plane einen Zeitpuffer ein um Fehleinschätzungen im Bezug auf Menge und Komplexität des Lernstoffes abzufedern. Die einzelnen Lerneinheiten können bei einem frühen Start kürzer sein.

2. Die Vorbereitung sollte regelmäßig erfolgen.
Es ist effizienter oft kleine Einheiten zu lernen als selten große Brocken, die kaum zu bewältigen sind. Wenn die Zeitabstände zu groß sind wird viel Zeit darauf verwendet bereits gelernte Inhalte erneut durchzugehen.

3. Lernbedingungen
Dein Arbeitsplatz sollte soweit wie möglich störungsfrei sein (Einzelzimmer, kein Telefon…). Die Umgebung sollte angenehm (Licht, Temperatur…) und ordentlich sein.

4. Planung und Ziele
Für die Vorbereitung solltest Du feste Lernzeiten innerhalb der Wochen bis zur Prüfung reservieren. Das wirkt gegen zu viel Ablenkung und erleichtert Dir die Einstellung zum Lernen. Erstelle den Lernplan als Tages-, Wochen- und Monatsplan. So kannst Du bis zur Prüfung alle Themengebiete erfassen. Für die Zielbestimmung orientierst Du Dich besser nicht an Lernzeiten, sondern vielmehr an Lerninhalten; denn wer sich an der Zeit misst, schaut öfter auf die Uhr, wer hingegen ein inhaltliches Ziel verfolgt, arbeitet in aller Regel mit größerer Konzentration.

5. Stärken – Schwächen
Stelle am Beginn der Prüfungsvorbereitung fest, was Du schon ganz gut kannst und wo Deine persönlichen Schwachpunkte liegen. Überprüfe Deinen Leistungsstand anhand Deiner schulischen Leistungen, Deinen Ergebnissen bei der Lösung von Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung oder durch eine entsprechende Einschätzung in einem Gespräch mit Deinem Ausbilder. Die Prüfungsanforderungen kennen Deine Lehrer genauso wie Deine Ausbilder. Wenn Du Deine Stärken und Schwächen kennst, kannst Du die Intensität der Vorbereitung entsprechend verteilen.

6. Lernstoff aufbereiten
Eine der wichtigsten Voraussetzungen des Lernerfolgs ist neben dem konsequenten und disziplinierten Arbeiten entsprechend dem Lernplan das Zerlegen des Lernstoffes (strukturieren) in übersichtliche Einheiten. Gliedere dazu die einzelnen Sachthemen, die Du erarbeiten willst, also Deine Lernziele, in möglichst kleine, überprüfbare Häppchen (Unterziele) und setze Lernhilfen ein, z. B. indem Du Begriffe aus einem Text herausschreibst und diese durch ein Strichdiagramm miteinander vernetzt. Wenn Du „nach Buch“ lernst, unterstreiche das Wichtigste. Markiere so wenig wie möglich, denn bei zu vielen Unterstreichungen wird der Text wieder unübersichtlich. Richtschnur: Nur die Begriffe markieren, die für einen Spickzettel wichtig wären. Anhand der unterstrichenen Begriffe solltest Du die Zusammenhänge mit eigenen Worten erklären können. Am besten sich laut vorsprechen! Das knüpft ein gedankliches Netz, das Überblick und Sicherheit zugleich gibt.

7. Austausch
Suche die Kommunikation mit anderen Auszubildenden. Selbst wenn Du nicht in einer Gruppe lernst, ist es wichtig über den Lernstoff zu sprechen. Du bist dadurch gezwungen das Gelernte in eigenen Worten wieder zu geben. Außerdem entdeckest Du eigene Lücken, erhältst Tipps im Bezug auf die Inhalte und die Lernmethoden. Schließlich kannst Du den eigenen Lernfortschritt besser einordnen.

8. Belohnung
Wenn Du einen Lernabschnitt erfolgreich beendet hast, belohne Dich mit einer Kleinigkeit oder gehe einer Beschäftigung nach, die Dir Freude macht.

9. Prüfung simulieren
Wenn die Lernphase abgeschlossen ist, überprüfe Dein Wissen indem Du es unter realistischen Bedingungen abfragst. Hierzu kannst Du alte Prüfungen oder Angebote der Prüfungsvorbereitung nutzen. Setze Dir die tatsächlichen Prüfungszeiten als Limit und verwende nur Hilfsmittel die auch in der Prüfung erlaubt sind.

10. In der Prüfung
- Lies alle Aufgaben in Ruhe durch.
- Strukturiere die Aufgaben nach Umfang und Schwierigkeit und bringe sie in eine entsprechende Reihenfolge.
- Mache Dir eigene Notizen zum geplanten Vorgehen und zu Deinen ersten Einfällen beim Lesen einer Aufgabe.
- Erledige Aufgaben, die Dir leicht fallen, zuerst. Das beruhigt und zeigt Deinen Fortschritt innerhalb der Prüfung.
- Teile Dir die Zeit ein und brich Notfalls auch eine Aufgabe ab, die nicht ganz perfekt ist. Eine perfekte Aufgabe hilft wenig, wenn der Rest gar nicht bearbeitet ist.
- Versuche alle Aufgaben zu bearbeiten. Eine falsche Antwort ist insbesondere bei ungebundenen Aufgaben als gar keine Antwort.

Zur optimalen Vorbereitung auf deine Prüfung empfehlen Dir unsere Titel zur Reihe Prüfungswissen.

Prüfungswissen zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
• Aufgaben und Lerninhalte
• Doppelseitenprinzip; links Stoffkompendien, übersichtlich strukturiert, eingeführt durch offene Fragen, rechts programmierte Aufgaben, inhaltlich korrespondierend mit dem Stoff der rechten Seite.
• Dieses Prinzip wird in Fächern die keine programmierten Aufgaben in der Prüfung verwenden durchbrochen. Hier wird das Kernwissen als Unterkapitel dargestellt. Die Aufgabenseiten bestehen in diesem Fall aus einer bis zwei Eingangssituation und zugehörigen, ungebundenen Fragestellungen. Die ausführlichen Lösungen der ungebundenen Fragen stehen auf der Seite der Frage.
• Für die Zwischen- und Abschlussprüfung.
• Lösungen enthalten.

Wenn Ihr nicht nur Aufgaben trainieren wollt, sondern auch den zugehörigen Lernstoff auffrischen bzw. nachschlagen wollt oder müsst, ist Prüfungswissen die erste Wahl. Die Stoffkompendien dienen euch zusätzlich auch als ausführliche Lösungserläuterung. Prüfungstraining und Lernkompendium in einem. Schaut doch einfach mal auf www.ichwillbestehen.de vorbei, wählt euren Ausbildungsberuf und stöbert in unseren Prüfungswissen-Titeln, es lohnt sich.